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Guter Start für Post-Frauen in der neuen Liga

Geschrieben von Harry Neuhaus. Veröffentlicht in Berichte der Judo-Abteilung

Nach dem überraschenden Aufstieg der Judo-Frauen des Post SV im vergangenen Jahr in die Regionalliga waren alle gespannt, ob das Team schon die Qualität hat, in der höchsten NRW-Liga zu bestehen.

Am Sonntag ging es zum Saisonauftakt nach Bottrop. Im ersten Durchgang standen die Düsseldorferinnen gegen die Auswahl des PSV Bochum auf der Matte. Den ersten Kampf bestreitete für den Post SV Tatjana Schauff im Schwergewicht. Zunächst ging Tatjana durch eine Kontertechnik im Führung, doch nach etwa drei Minuten konnte ihre Gegnerin sie auf den Rücken zwingen und den Kampf für sich entscheiden. Den ersten Düsseldorfer Sieg in der Regionalliga ergatterte Neuzugang Anika Potthoff (-48 kg). Anschließend erhöhten Suzey Nieuwestee (-63 kg), Marie Schnabel (-70 kg), Hannah von Barany (-52 kg) und Frederike Hesse (-78 kg) auf 5:1. Den Sieg im abschließenden Kampf musste Carin Schröter (-57 kg) nach einer frühen Unachtsamkeit, ihrer Gegnerin überlassen. Damit war der erste Mannschaftssieg mit 5:2 für den Post SV perfekt und der Jubel groß. Nun ging es gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers JC 66 Bottrop auf die Matte. Vielleicht lag es daran, dass Mannschaftskameradin Tatjana Schauf bereits nach 20 Sekunden Kampfzeit mit einer Schulterverletzung den Auftaktkampf abgeben musste und der Schock lähmte, jedenfalls konnten nur noch Linnea Freisler (-70 kg) und Hannah von Barany (-52 kg) ihre Kämpfe für sich entscheiden. Der Endstand war somit 5:2 für Bottrop.


Doch diese Niederlage verkraftete das sympathische Frauenteam locker, denn mit der insgesamt tollen Gesamtleistung platzierten sich die Düsseldorferinnen auf den 5. Platz, das ist genau in der Mitte der Starttabelle und entspricht dem Saisonziel, dem Klassenerhalt.

In zwei Wochen, am 05. Mai wird es in Düsseldorf spannend. Dann erwartet der Post SV in der heimischen Halle auf der Suitbertusstraße die beiden Erstplatzierten der Tabelle, den 1. Essener JC und den Tbd. Osterfeld. Doch vorher heißt es für die Düsseldorferinnen ordentlich weiter trainieren.

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