Chronik Judo Postsport Verein Düsseldorf

Die Judoabteilung wurde 1955 gegründet.

Schon wenige Jahre nach der Gründung kämpften die ersten Post-Judokas in der Oberliga und Hartmut Riedrich und Alfred Meier wurden zur Nationalmannschaft gerufen.

Beide erkämpften sich in den Jahren 1965 und 1968 sowie 1969 Goldmedaillen in der Europameisterschaft.

Als Wolfgang Hofman, Vize-Olympiasieger und späterer Bundestrainer das Training in der Abteilung übernahm, waren die sportlichen Erfolge kaum noch zu zählen.

Anfang der 70iger Jahre zählte die Abteilung ca. 500 Mitglieder, war damit die stärkste Abteilung im Post-Sportverein und hatte bis dahin zahlreiche Deutsche Meisterschaften gewonnen.

Aber die großen Erfolge im Erwachsenenbereich wurden spärlicher.

Allerdings holten sich die Senioren 1986 doch noch den zweiten Platz in der Bundesliga.

Aber die intensive Jugendarbeit zahlte sich aus.

In den frühen 80iger Jahren gewann die B-Jugendmannschaft vier Mal in Folge die Westdeutsche Meisterschaft, parallel dazu drei Mal nacheinander den Nagaoka-Pokal.

Mit fortschreitender Zeit fanden sich immer weniger Mitglieder, die wettkampfmäßig kämpfen wollten.

Der Judosport wurde häufig zugunsten des großen Angebots an modernen Trendsportarten vernachlässigt und teilweise aufgegeben.

Trotzdem besteht die Abteilung heute noch aus ca. 500 Mitgliedern und der Schwerpunkt der Post-Judokas ist nicht mehr unbedingt der Leistungssport, sondern eher der Breitensport.

Aber in den letzten zehn Jahren findet man doch immer wieder Namen der Post-Judoka in den oberen Plätzen der Westdeutschen Meisterschaften und der Deutschen Meisterschaft, zum Beispiel Bianca Höck in den Jahren 1993 bis 1998 oder Patrik Köhler und Sascha Köhler ab 1997.

Patrik Köhler konnte sich in diesem Jahr sogar einen Stammplatz in der Bundesliga erkämpfen.