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Am zweiten Kampftag der Oberliga ging es für die Frauen des Post SV nach Köln Porz. Ziel war die Festigung in der Tabellenmitte, dazu musste aber zumindest der vermeidlich schwächere Gegner, der JJJC Dortmund, besiegt werden.

Im ersten Kampf konnte Carin Schröter (-57 kg) ihre Gegnerin bereits nach 7 Sekunden mit einem technisch hochwertigen Uchi-mata (Schenkelwurf) überraschen und den Kampf beenden. Nach Niederlagen von Ewa Habrainski (-70) und Linnea Freisler (-63) konnte Frederike Hesse (-78) durch einen Armhebel (Juji-gatame) den zwischenzeitigen Ausgleich erkämpfen. Hannah von Barany (-52) dominierte ihren Kampf, geriet dann aber in eine Kontertechnik, und Jacqueline Kulik (+78) erkämpfte anschließend kurzerhand nach 43 Sekunden wieder den Ausgleich mit einer Wurftechnik. Im abschließenden und entscheidenden Kampf ging Neuzugang Samira Reiners (-48) für den Post SV auf die Matte. Trotz einer noch nicht ganz ausgeheilten Nackenverletzung machte Samira ihre Sache sehr gut und konnte die Dortmunderin Saskia Sudhoff nach eineinhalb Minuten entscheident werfen und brachte dadurch das ganze Team zum lauten Jubeln.

Im zweiten Durchgang gegen den Gastgeber, dem JJJC Yamarashi Porz, konnte das Team den Erfolg nicht wiederholen. Lediglich Jacqueline Kulik und Samira Reiners entschieden ihre Begegnungen für sich und die Begegnung ging somit 2:5 verloren. Doch das machte den Düsseldorfern nicht viel aus, denn das Ziel war ja schon nach dem ersten Kampf erreicht und in der Tabelle ging es dadurch sogar um eine Stelle, auf den 5. Platz, nach oben.

Frauen Liga Poerz 2017 06 11 Kopie